Diagnose Bandscheibenvorfall. Nicht nur, dass er oftmals mit starken Schmerzen einhergeht. Zusätzlich sind wir es in der westlichen Medizin gewohnt, dass Beschwerden aller Art mit starken Medikamenten behandelt werden. Jedoch kann nach Liebscher-Bracht eine Bandscheibenvorfall-Behandlung auch ohne Operation erfolgen. Lesen Sie hier mehr zu alternativen Therapiemethoden und warum Emotionen eine wichtige Rolle einnehmen.

Wie zeigt sich ein Bandscheibenvorfall?

Gleich vorweg die gute Nachricht: Bei nur etwa vier Prozent ist ein Bandscheibenvorfall der Grund für Rückenschmerzen. Wahrscheinlich fragen Sie sich aber, wie er sich bemerkbar macht? Manchmal gar nicht, wenn Sie beschwerdefrei sind.

Dabei haben Sie normalerweise aber

  • Rückenschmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen. Dazukommen Gefühlsstörungen, Taubheitsgefühl und Kribbeln. Auch in Ruhephasen.
  • unterschiedliche Symptome. Je nachdem, an welcher Stelle der Wirbelsäule er auftritt (Hals, Brust oder Lende).
  • stärkere Schmerzen, wenn Sie niesen, husten oder sich bewegen.
  • Rückenmuskelverhärtung im betroffenen Bereich

So zeigt sich nach Liebscher-Bracht ein Bandscheibenvorfall unterschiedlich. Je nachdem, ob er etwa in der Lendenwirbelsäule oder der Halswirbelsäule auftritt. Natürlich sind auch in der Brustwirbelsäule welche möglich. Aber dort bleiben sie oft symptomlos.

Spezifische Schmerzen bei Bandscheibenvorfall in LWS-Bereich

Haben Sie einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule? Dann macht sich dieser zusätzlich durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Schmerz, der ins Gesäss oder Bein ausstrahlt und an Ischiasschmerz erinnert.
  • Wenn auch der Ischiasnerv gereizt ist, auch Sensibilitätsstörungen. Beispielsweise „Ameisenlaufen“, „Stiche auf der Haut“.
  • Darüber hinaus auch Schwäche- oder Taubheitsgefühl im Bein oder gar Lähmungserscheinungen in der Muskulatur.

Spezifische Schmerzen bei Bandscheibenvorfall in HWS-Bereich

Haben Sie einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule? Dann macht sich dieser zusätzlich durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Schmerz, der ins Gesäss oder Bein ausstrahlt und an Ischiasschmerz erinnert.
  • Wenn auch der Ischiasnerv gereizt ist, auch Sensibilitätsstörungen. Beispielsweise „Ameisenlaufen“, „Stiche auf der Haut“.
  • Darüber hinaus auch Schwäche- oder Taubheitsgefühl im Bein oder gar Lähmungserscheinungen in der Muskulatur.

Spezifische Schmerzen bei Bandscheibenvorfall in HWS-Bereich

Zusätzliche Beschwerden, wenn Sie einen Bandscheibenvorfall im HWS-Bereich haben, sind:

  • Kopfschmerzen und Nackenschmerzen
  • Schmerz, der in Arm und Hand ausstrahlt
  • Kribbeln, Taubheits- oder Kältegefühl in Hand oder Arm
  • Muskelschwäche im Arm

Akuter Schmerz nach der falschen Bewegung, oder Rückenschmerzen, die schon länger andauern? Nicht jedes Rückenproblem ist automatisch ein Bandscheibenvorfall. Selbst, wenn die ärztliche Diagnose „degenerative Prozesse der Bandscheiben“ lautet, heisst das nicht, dass die Probleme nicht nach ein paar Wochen von selbst wieder verschwinden.

Liebscher-Bracht Bandscheibenvorfall – an welchen Wirbeln?

Wenn wir unseren Rücken überlasten, kann es in jedem Bereich der Wirbelsäule zu einem Bandscheibenvorfall kommen. Jedoch treten etwa zwei Drittel davon im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. 90 Prozent davon sind in Bereichen, die nahe am Becken liegen. Besonders betroffen sind die Bandscheiben zwischen 4. und 5. Lendenwirbel. Darüber hinaus zwischen 5. Lendenwirbel und 1. Kreuzwirbel.

Wann zum Arzt mit Bandscheibenvorfall?

Grundsätzlich kommen Bandscheibenvorfälle mit drastischen Nervenschädigungen kaum vor. Anzeichen davon sind etwa:

  • starke Lähmungserscheinungen
  • Sensibilitätsverlust.
  • Muskelschwäche
  • Stuhl- oder Harninkontinenz

Wenn dies der Fall ist, werden die Nervenstränge oder das Rückenmark davon beeinflusst. Sodass es zu einem Cauda-equina-Syndrom kommt. Stellen Sie derartige Probleme fest, müssen Sie handeln.

Liebscher-Bracht Bandscheibenvorfall: Wie kann ich vorbeugen?

Eigentlich ist die Prophylaxe einfach: Gut gedehnte Muskeln und Faszien an der Vorderseite des Körpers. Zusätzlich vielfältige Bewegungen, die Ihren Rücken stärken. Hier finden Sie Übungen nach Liebscher & Bracht. Neben täglichem Training helfen auch folgende Massnahmen:

  • Bleiben Sie sportlich aktiv, um einen Bandscheibenvorfall zu vermeiden. Einerseits ist es wichtig, dass Sie beim Sport keine Schmerzen haben. Andererseits, dass Sie die sporttypischen Bewegungsmuster durch Liebscher-Bracht-Übungen ausgleichen.
  • Vermeiden Sie Übergewicht: Nicht etwa wegen der Belastung der Wirbelsäule. Vielmehr ist eine gesunde Ernährung wichtig, damit Ihre Bandscheiben mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden.
  • Auch im Schlaf können Sie aktiv etwas gegen Rückenschmerzen tun. Genauer gesagt durch die richtige Schlafposition.
  • Sorgen Sie auch am Arbeitsplatz vor. Zum Beispiel mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem ergonomischen Stuhl.

Anders gesagt: Gleichen Sie jede Bewegung, die Sie lange machen, durch eine Gegenbewegung aus. Damit halten Sie Ihren Bewegungsapparat geschmeidig.

Liebscher-Bracht Bandscheibenvorfall: Was sind die Ursachen?

Prinzipiell sind unsere Bandscheiben die Stossdämpfer zwischen unseren Wirbelkörpern. Dementsprechend federn sie Belastungen ab und schützen vor der Muskeleinwirkung auf die Wirbel. Jede Bandscheibe besteht Aussen aus einem knorpeligen Faserring. Innen aus einem gelartigen Kern, welcher sich hauptsächlich aus Wasser zusammensetzt.

Wer seinen Körper gleichermassen be- und entlastet und seinen Rücken auf viele Arten bewegt, hält seine Bandscheiben gesund. Umgekehrt schädigt er sie durch zu wenig oder einseitige Bewegung. Umso stärker die Überspannung der Faszien und Muskeln vorne am Körper und hinten um die Wirbelsäule, desto mehr werden die Wirbel aufeinandergezogen. Dabei kann der Faserring platzen.

Während die medinische Sicht meint, dass der Bandscheibenkern, der aus dem Faserring tritt, auf den Nerv drückt, entgegnen Liebscher-Bracht. Bandscheibenvorfall als Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers. Quasi ein Selbstschutz Ihres Körpers.

Was begünstigt einen Bandscheibenvorfall?

Wie bei so vielen Themen, gilt laut Lehrbuch auch bei Bandscheibenproblemen, dass das Alter eine Rolle spielt. Insofern, dass Bandscheiben im höheren Alter weniger elastisch werden und die Wasserspeicherung weniger gut funktioniere. Als Folge dessen würde der Faserring leichter reissen. Zusätzlich sollen etwa Übergewicht, schwere körperliche Tätigkeiten, Fehlhaltungen und Bewegungsmangel Risikofaktoren darstellen.

Dennoch sind Liebscher & Bracht der Ansicht, dass Menschen in jedem Alter einen Bandscheibenvorfall bekommen können. Gleichzeitig aber auch, dass wir alle vorbeugen können. Die Art der Bewegung ist dabei wichtig.

Somit begünstigen gerade Bewegungsmangel, viel Sitzen und einseitiges Krafttraining Bandscheibenprobleme in der LWS. Viel stärker als Alter oder Gewicht. Warum ist das so?

Während dem Sitzen oder Bauchmuskeltraining verlieren die Muskeln des vorderen Körperbereichs an Elastizität. Liebscher-Bracht sprechen auch von Verkürzungen. Folglich kommt es zu einer Spannung, die durch die Muskulatur auf der Rückseite des Körpers kompensiert werden muss. Gegenspannung entsteht und unsere Bandscheibe ist genau dazwischen. Konkret zwischen vorderer und hinterer Muskulatur.

Alter spielt hier insofern eine Rolle, weil die Wirbelkörper mit steigendem Alter immer fester aufeinandergezogen werden.

Einseitige Belastung und Nährstoffmangel

Weiters entsteht durch einseitige Belastung ein Nährstoffmangel im Bandscheibengewebe. Begünstigt wird dies durch unseren Lebensstil. Nämlich das viele Sitzen im Job und oft auch in der Freizeit. Auf diese Weise werden unsere Wirbelkörper nur in konkrete Winkel geneigt. Gleichzeitig andere weniger beansprucht. So werden bestimmte Bandscheiben öfter gedrückt, wodurch ihre Flüssigkeit austritt. Durch mangelnde Entlastung bekommt sie jedoch zu wenig Nährstoffe.

Liebscher-Bracht Bandscheibenvorfall: Was passiert dabei?

Wenn es zu einem Bandscheibenvorfall kommt, ist der Druck auf das Bandscheibengewebe letztendlich zu stark. Dabei werden Wirbel so aufeinandergezogen, dass die Bandscheibe (welche dazwischenliegt) die Krafteinwirkung nicht mehr abfedern kann. Zuerst schiebt sich der Kern gegen den Faserring. Somit verformt sich die Bandscheibe. Im Falle, dass der Faserring unbeschadet bleibt, ist es eine Vorwölbung.

Ein Vorfall wird es dann, wenn der Faserring reisst bzw. platzt. Hier drückt sich der Gallertkern teilweise zwischen die Wirbelkörper.

Warum hat man bei einem Bandscheibenvorfall Schmerzen?

Liebscher und Bracht sehen in dem Riss nicht die Schmerzursache. Vielmehr sehen sie den Auslöser in den muskulär-faszialen Zugkräften. Aufgrund dieser die Wirbelkörper mit zu starkem Druck auf die Bandscheiben einwirken. Gleiches gilt für Kribbeln oder Missempfindungen.

Aus medizinischer Sicht kommt es zu Rückenschmerzen, weil der Gallertkern austritt. Weil er so auf das Gewebe drückt, welches die Wirbelsäule dort umgibt. Demnach werden auch die Nerven und Nervenwurzeln aus Rückenmark und Wirbelkanal geschädigt. Dadurch komme es dann eben zu den Schmerzen, die Sie als betroffene Person empfinden.

Liebscher-Bracht Bandscheibenvorfall: Sichtweise der Schmerzexperten

Jedoch zweifeln die Schmerzexperten Liebscher & Bracht diese Theorie an. Viele Menschen bemerken einen Bandscheibenvorfall gar nicht. Weiters baut der Körper den ausgetretenen Kern von selbst ab. Darüber hinaus ist den Therapeuten nicht klar, wie ein so weicher Kern, wie der Gallertkern, einen Nerv schädigen kann.

Alarmschmerzen bei einem Bandscheibenvorfall

Angenommen, Sie erleiden einen Bandscheibenvorfall. Dann merken Rezeptoren in der Knochenhaut die bevorstehende Schädigung. Demensprechend senden sie Signale ans Gehirn. Falls der Verschleiss die körpereigene Heilungsfähigkeit übersteigt, reagiert das Gehirn. Indem es den Schmerz an die Stelle projiziert, woher der Schmerz kommt. In dem Fall zur Bandscheibe. Liebscher & Bracht nennen dies Alarmschmerz.

Diese muskulären Spannungen können Sie selbst durch gezielte Übungen auflösen. Hierdurch verschwinden auch die Rückenschmerzen.

EFT bei Bandscheibenvorfall anwenden

Einerseits greife ich als Physiotherapeutin bei einem Bandscheibenvorfall zu körperlichen Therapiemethoden. Ganzheitliche Arbeit ist mir jedoch sehr wichtig. Genau aus diesem Grund arbeite ich auch gerne mit EFT (Emotional Freedom Techniques). Eine herrlich einfache, aber hocheffektive Methode, um Sie von Ihren Schmerzen zu befreien

Jede körperliche Beschwerde ist auf eine energetische Blockade zurückzuführen. Bei EFT schauen wir, wo im Körper die Blockade sitzt und mit welchem emotionalen Erlebnis diese verknüpft ist. So verschwinden ihre Schmerzen im Rücken, aber auch Ihre Blockaden. Dementsprechend fühlen Sie sich nach der EFT-Behandlung sowohl körperlich als auch geistig befreit.

Wenn wir gemeinsam mit der Emotional Freedom Techniques arbeiten, erinnern Sie sich wieder an das belastende Ereignis. Jenes Erlebnis, mit dem Ihre Schmerzen verbunden sind. Während Ihr Körper dabei in einem Alarmzustand ist, kommen die belastenden Bilder wieder in Ihr Bewusstsein. Hierbei halten wir Emotionen bewusst auf sichere Distanz.

Sobald Sie sich an die traumatisierenden Ereignisse erinnern können, klopfen Sie auf konkrete Körperpunkte. Auf diese Weise können wir alte neuronale Verbindungen auflösen. Wodurch neue entstehen können. So können Sie Ihren Schmerz neutral betrachten, ohne, dass er Sie weiter belastet. Weder körperlich noch emotional. Klingt interessant? Lesen Sie gerne hier mehr.

Abschliessendes Fazit zu „Liebscher-Bracht Bandscheibenvorfall“

Neben der Liebscher & Bracht-Schmerztherapie, EFT und der Trauma Buster Technique, wende ich auch noch andere Physiomethoden an. Mit mir als Physiotherapeutin werden Sie ganzheitlich betreut. Am Ende wissen Sie, woher Ihre körperlichen Beschwerden kommen. Jedoch auch, was Sie dagegen tun können. Beziehungsweise arbeiten wir gemeinsam an Ihrem beschwerdefreien Leben.

Auf Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich!