Sie wünschen sich ein schmerzfreies Leben? Auf Ihre chronischen Rückenschmerzen können Sie sicher verzichten. Als Physiotherapeutin arbeite ich bei der Behandlung von Schmerzen mit unterschiedlichen Therapiemethoden. Für den körperlichen Aspekt der Beschwerden greife ich zum Beispiel gerne auf die Liebscher & Bracht Schmerztherapie zurück. Lesen Sie hier mehr darüber.

Wer sind Liebscher & Bracht?

Vielleicht kennen Sie die Schmerzspezialisten bereits von Ihrem YouTube-Kanal. Dort finden Sie Übungen bei einer Vielzahl an Schmerzen am Bewegungsapparat oder Schmerzen generell.

Hinsichtlich der Schmerzbehandlung gehen Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht neue Wege. Diese wende ich als Physiotherapeutin ebenfalls an. Genauer gesagt, die Liebscher & Bracht Schmerztherapie.

Durch über 30 Jahren Forschung stellen die Beiden das Schmerzverständnis auf den Kopf. Bei ihrem Therapieansatz verzichten sie auf unnötige Operationen und Schmerzmittel. Vielmehr sehen sie die meisten Schmerzen als Folge von zu hoher Anspannung der Muskeln und Faszien. Er dient als Warnsignal des Körpers vor Schädigungen durch diese Fehlspannungen.

Somit werden die Entstehung und Behandlung der meisten Schmerzen anders betrachtet. Folglich können auch Schmerzpatienten, die schon verzweifelt alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft haben, ein beschwerdefreies Leben führen. Weshalb? Ist der Grund der Fehlspannungen einmal behandelt, löst sich oft auch der Schmerz.

Gleich wie die beiden Schmerzexperten, möchte auch ich Sie aus den chronischen Schmerzen in ein besseres Wohlbefinden begleiten. Dazu gehört aber auch das richtige Mindset zur Physiotherapie Ihrerseits. (Verlinkung zu Artikel). Wichtig ist, dass Sie während der Liebscher & Bracht Schmerztherapie mehr und mehr Eigenverantwortung übernehmen.

Wie entstehen körperliche Schmerzen?

Die meisten Menschen verbringen ihren Alltag sitzend. Daraus folgt, dass wir nur etwa 10 Prozent unserer Gelenkwinkel nutzen. Eigentlich bietet uns das Bewegungssystem unseres Körpers aber 100 Prozent an. Einseitige Belastung oder Bewegungsmangel führen zwangsläufig zu Problemen am Bewegungsapparat.

Doch es passiert auch etwas in unserem Gehirn. Dieses speichert diese wiederkehrenden Bewegungsmuster ab. Jene Muskeln, die bei oft verwendeten Bewegungsabläufen genutzt werden, werden automatisch aktiviert. Kurz gesagt, werden auch die Spannungen für die Muskulatur vorgegeben. Dadurch werden Bewegungsmuster ausgeführt.

Muskeln und Faszien bei Bewegungsabläufen

Ein gesunder menschlicher Körper besitzt normalerweise 656 Muskeln. Diese sind von Faszien ummantelt. Bei jeder Gelenkstreckung oder -beugung ziehen sich die entsprechenden Muskelpartien und deren Faszien zusammen (Agonist). Gleichzeitig geben andere nach und werden gedehnt (Antagonist).

Was passiert aber, wenn wir eben nur noch rund 10 Prozent unserer Bewegungsmöglichkeiten nutzen? Dehnen wir unsere Muskeln und Faszien nicht mehr regelmässig, werden sie irgendwann unflexibel. Sie „rosten“ quasi ein.

Muskelverkürzung am Beispiel Bürojob

Angenommen, Sie haben einen Job, bei dem Sie den ganzen Tag sitzen. Dann winkeln Sie die Beine an. Als Folge werden die Muskeln und Faszien im vorderen Körperbereich nicht gestreckt. Über die Zeit passen sie sich der Körperhaltung immer mehr an.

Wie zeigen sich verkürzte Muskeln? Stellen Sie sich nach dem Sitzen hin und versuchen Sie, sich zu strecken. Dann werden Sie feststellen, dass Ihre Muskeln und Faszien das nicht mehr ohne Probleme mitmachen.

Welcher körperliche Vorgang wird hier deutlich? Hier entsteht durch die Verkürzung der Muskeln und Faszien im vorderen Körperbereich eine Zugkraft nach vorne. Grund dafür ist, dass wir die notwendige Streckung nicht mehr machen können.

Damit unser Körper dennoch aufrecht steht, versucht er diese Zugkraft nach vorne wieder auszugleichen. Konkret durch die Muskeln uns Faszien im Rückenbereich. Demzufolge entsteht eine zu hohe Gegenspannung.

Einerseits haben wir nun in der vorderen Körperhälfte eine starke Zugkraft. Andererseits aber auch in der hinteren. In diesem Fall werden die Gelenkflächen und Wirbelkörper stark aneinanderpresst. Folgeschäden machen sich im Körper durch Verschleiss bemerkbar. Beispielsweise an Bandscheiben, Knochen und Knorpeln.

Schmerzweiterleitung durch Rezeptoren

Dieser Verschleiss im Körper bleibt nicht unbemerkt. Ohne, dass wir es bewusst steuern, leiten Rezeptoren in der Knochenhaut die Bedrohung ans Gehirn weiter. Wenn wir einen bestimmten Körperbereich durch unsere Bewegungsmuster schädigen, sendet unser Gehirn Schmerz in die jeweilige Struktur. In der Liebscher & Bracht Schmerztherapie sieht man Schmerz als körperliches Alarmsignal.

Beispiel dafür sind: Arthrose, Bandscheibenvorfälle oder Rückenschmerzen. Unser Körper sagt: Stopp. Wir müssen die Signale unseres Organismus nur wahrnehmen.

Wie funktioniert die Liebscher & Bracht Schmerztherapie?

Jetzt wissen Sie, wie Schmerzen entstehen. Wahrscheinlich interessiert Sie aber noch mehr, wie die Liebscher & Bracht Schmerztherapie abläuft. Ausserdem, wie Sie Ihre körperlichen Beschwerden lindern kann.

1. Schritt Liebscher & Bracht Schmerztherapie: Anamnese

Bevor wir Ihre körperlichen Schmerzen in der Physiotherapie behandeln, braucht es eine Anamnese. Umso ganzheitlicher wir Ihr Problem behandeln können, desto erfolgreicher auch die Schmerzbehandlung. Hier schauen wir uns Ihre Schmerzhistorie an.

Ich wende als Physiotherapeutin auch die Emotional Freedom Technique an. Gedanken und Emotionen sind in der Physiotherapie von grosser Bedeutung.

Bei der Anamnese in der Liebscher & Bracht Schmerztherapie:

  • erkundige ich mich über Ihre Schmerzzustände
  • finde den exakten Schmerzpunkt
  • erfrage, in welchen Situationen die Beschwerden besonders stark sind
  • erkläre Ihnen, warum Ihre körperlichen Probleme entstehen

Auf die Anamnese folgt im Therapieverlauf die Osteopressur.

2. Schritt in der Schmerzbehandlung: Osteopressur

Teil der Liebscher & Bracht Schmerztherapie ist die Osteopressur. Hierbei löse ich als Physiotherapeutin fehlprogrammierte Muskelspannungen. Indem ich mit meinen Händen Druck auf bestimmte Knochenpunkte ausübe, löse ich Ihren chronischen Schmerzzustand. In weiterer Folge pendelt sich das Gleichgewicht der Faszien und Muskeln wieder ein. Dadurch reduziert sich Ihr Leiden oder verschwindet komplett.

3. Schritt der Liebscher & Bracht Schmerztherapie: Engpassdehnungen

Nachdem Ihre Beschwerden durch die Osteopressur gelindert sind, können wir mit der Engpassdehnung weitermachen. Dabei handelt es sich um spezielle Dehnübungen. Auf diese Art setzen wir aktive und passive Dehnreize sowie Kräftigungs- und Ansteuerungsimpulse. Mit den Bewegungsabläufen stärken wir die Effekte der Osteopressur

Zusätzlich werden die normalisierten Spannungszustände dauerhaft im Gehirn gespeichert. Was bewirkt die Engpassdehnung?

  • Sie werden dauerhaft beschwerdefrei und
  • machen Ihren Körper wieder beweglich.

4. Schritt: Behandlungs- und Erfolgskontrolle

Ziel der Behandlung ist es, dass Sie dauerhaft keine Beschwerden mehr haben. Wovon hängt es ab, ob Ihre Schmerzreduktion langfristig ist?

  • Sie führen die Engpassdehnung regelmässig durch
  • Ihre Einstellung gegenüber der Physiotherapie ist positiv
  • Der Wunsch nach Veränderung ist ehrlich
  • Die Übungen gegen die Schmerzen machen Ihnen Freude
  • Ihre Glaubenssätze zum Therapieerfolg sind positiv

Manchmal können Sie nach der Physiotherapie einen Muskelkater haben. Weiters auch blaue Flecken an den behandelten Arealen. Beides ist normal. Ihr Körper zeigt Ihnen, dass sich etwas in Bewegung gesetzt hat.

5. Schritt bei der Liebscher & Bracht Schmerztherapie: Nachbetreuung

Auch nach der Behandlung bleiben wir in Verbindung. Deshalb zeige ich Ihnen als Physiotherapeutin auf, wie sich Ihre Beweglichkeit verändert hat. Während sie vor der Schmerztherapie kaum gegeben war, hat sie sich danach um ein Vielfaches gesteigert. Darüber hinaus schauen wir uns an, wie sich Ihre Schmerzintensität reduziert hat.

Sie können Ihre Fortschritte auch selbst zuhause kontrollieren. Auf dem YouTube-Kanal von Liebscher & Bracht finden Sie zudem vielerlei Übungen.

Abschliessendes Fazit zur Liebscher & Bracht Schmerztherapie

Natürlich ist die Liebscher & Bracht Schmerztherapie eine gute Methode, um etwa Ihre Rückenschmerzen zu behandeln. Dennoch werden Sie in meiner Physiotherapiepraxis in Solothurn ganzheitlich behandelt. Das heisst, wir betrachten Ihre Probleme auch auf emotionaler und mentaler Ebene. Falls Sie interessiert, welche Therapiemethoden ich noch anwende, können Sie sich gerne umsehen.

Auf Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich!